Sternbeobachtung mit Teleskopen

Blick in eine andere Welt – Das Beobachten der Sterne mit einem Teleskop

Eine der beeindruckensten Erfahrung, die man auf unserer Erde machen kann, ist den Blick in eine andere Welt zu wagen und zwar in die Welt der Sterne. Ein Teleskop richitg zu benutzen ist zwar eine kleine Kunst an sich, dennoch lohnt es sich in jedem Fall, sich einmal damit zu beschäftigen. Die folgenden Ahs und Ohs die bei dem Blick in den Himmel fallen, sind nämlich definitiv unbezahlbar. Einmal den Saturn oder den Mond durch das Teleskop zu sehen, sind wunderbare Erfahrungen.

Was wird durch ein Teleskop überhaupt sichbar?

Die meisten Objekte, die durch das Teleskop zu sehen sind, beziehungweise mit den Amateur-Teleskopen, sind nicht sonderlich beeindruckend, das ist richtig. Doch darum geht es gar nicht vorrangig. Draußen in der Nacht durch ein Teleskop zu schauen, bietet nämlich die Chance, eine Entdeckung zu machen. Und da gibt es Dinge, die zu entdecken sind, die keine große visuelle Show bieten, sondern im Gegenteil, oft blass schimmern und nur schwer zu erkennen sind. Man bekommt die Chance, Wunder zu entdecken und das mit den eigenen Augen.

Wer sich ein Teleskop zulegt, um ausschließlich spektakuläre Bilder zu sehen, befindet sich auf der falschen Fährte. Das Teleskop zu bedienen braucht alleine einiges an Übung.
Es sollte sich mit den Bewegungen der Achsen vertraut gemacht werden, das Scharfstellen und Ausrichten geübt werden. Auch die Verwendung der vielzähligen Okulare, also den Linsen, die den Augen zugewandt sind, muss erst einmal gelernt und probiert werden. Wurde sich aber erst einmal mit dem Teleskop ausreichend bekannt gemacht, steht schönen Erlebnissen nichts mehr im Wege.

Wie beobachtet man die Sterne mit einem Teleskop richtig?

Vorne weg: Die Augen müssen erst einmal auf das Beobachten geschult werden. Denn in der Astronomie sind Entfernungen ganz andere Dimensionen, als bei uns auf der Erde. Im Universum kann man nicht wie bei uns einfach an etwas näher rangehen, um besser sehen zu können. Die Augen brauche Übung, um die kleinen Details im Sternenhimmel wahrnehmen zu können. Außerdem ist ein guter Tipp, eine Hand stets am Fokus des Gerätes zu haben, um die Schärfe des Bildes regulieren zu können. Es sollte immer im Hinterkopf behalten werden, dass es einige Zeit bei dem Blick durch das Teleskop braucht, damit Details sichtbar werden. Das liegt an der Zusammenarbeit des Gehirns mit unseren Augen.

Den Mars Stern beobachten

Ein klassisches Beispiel für das beschriebene Phänomen, dass die Details erst nach einem Moment sichtbar werden, ist die Beobachtung des Mars. Auf den ersten Blick wirkt der bekannte Planet wie ein strukturloses, kleines, verschwommenes Etwas. Erfahrene Beobachter allerdings sehen mit der Zeit viel mehr dadrin. Sie sehen das Mare Erythraeum, die nördliche Polkappe, eine Gruppe von Wolken. Wie gesagt, dies alles benötigt einiges an Übung. Ist diese Übung allerdings erreicht, so sind die Bilder, die es zu sehen gibt, umso beeindruckender. Es lohnt sich also, sich ausgiebig mit dem Thema zu befassen.

Das Beobachten der Sterne ist eine Kunst. Und hat definitiv etwas von Magie. Wer nicht an Wunder glaubt, wird, nach dem er sich mit dem Universum etwas intensiver beschäftigt hat, damit hadern. Im Prinzip leben wir auf einer blauen Kugel, die sich immer wieder um einen großen Ball aus Feuer dreht. Und auf dieser blauen Kugel haben wir unser eigenes kleines Reich geschaffen – gerade deswegen sollten wir viel öfter einen Blick in die Sterne wagen, um uns daran zu erinnern, dass es da draußen noch viel mehr gibt, als unseren eigenen kleinen Kosmos.

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Astronomie – eine Welt, dem Menschen so nah und doch so fern

Was ist Astronomie

Der Begriff „Astronomie“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt soviel wie Sternenkunde. Allerdings ist diese Bezeichnung nicht ganz korrekt – zwar beschäftigt sich diese Naturwissenschaft auch, aber nicht nur mit der Erforschung von Sternen. Die Thematik schließt auch unser Planetensystem, Monde, Astroiden sowie andere Galaxien mit ein. Kein anderes Thema hat die Menschen über Jahrtausende derart in ihren Bann gezogen. Die Geschichte der Astronomie hat viele berühmte Namen hervorgebracht, wie Nikolaus Kopernikus oder auch Galileo Galilei. Viele Errungenschaften derer sind heute als Meilensteine der Geschichte bekannt – jedoch sind noch lange nicht alle Geheimnisse gelüftet. Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – fühlen sich viele Menschen zur Astronomie hingezogen, nicht wenige betreiben es sogar als Hobby.

Wie alles begann

Die Geschichte der Astronomie ist so alt wie die Geschichte der Menschheit. Die ersten schriftlich dokumentierten Aufzeichnungen stammen von den alten Ägyptern. Sie beobachteten den Kreislauf der Sonne, den Lauf der Gestirne und entwickelten anhand dessen sogar eine Art Kalender, mit dem es ihnen möglich war, die Überflutung des Nils vorauszusagen. Die Ägypter waren es auch, die den Tag erstmals in 24 Stunden einteilten – eine Revolution, die bis heute unseren Tagesablauf bestimmt. Doch auch die Babylonier beobachteten die fremden Körper am Himmel und stellten ihrerseits die ersten Forschungen an. In Mesopotamien wurden bereits mathematische Formeln entwickelt, um die zyklisch wiederkehrenden Ereignisse von Sonne, Mond und den Planeten berechnen zu können. Sie waren es auch, die den Tierkreis in zwölf Zeichen einteilten und damit den Grundstein für die Horoskope legten, wie wir sie heute kennen.

Unser Sonnensystem – Sonne, Mond und Sterne

Nach heutigem Stand der Forschung zählt unser Sonnensystem acht Planeten. Merkur, Venus, Erde und Mars werden als so genannte innere Planeten bezeichnet. Merkur ist der sonnennahste und kleinste Planet. Maximale Tagestemperaturen um die 400 °C und nächtliche Temperaturen um die -170 °C machen ihn unbewohnbar. Die Venus ist der zweitinnerste Planet und ist etwa so groß wie die Erde. Auch auf der Venus wäre der Mensch nicht überlebensfähig, da die Atmosphäre zu 95 % aus Kohlenstoffdioxid besteht. Unsere Erde ist der drittinnerste und fünftgrößte Planet des Sonnensystems und besitzt einen natürlichen Satelliten: den Mond (astronomisch richtig als „Erdmond“ bezeichnet). Der Mars ist von der Sonne aus gezählt der vierte Planet. Er wird auch als „Roter Planet“ bezeichnet – diesen Namen verdankt er dem Eisenoxid, der sich in der Atmosphäre und an der Oberfläche befindet. Die äußeren Planeten (Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun) werden auch Gasplaneten genannt, da sie zu einem hohen Teil aus leichten Gasen bestehen und nur einen geringen Metallanteil aufweisen. Jupiter darf sich mit rund 140.000 km Durchmesser als der größte Planet im Sonnensystem bezeichnen. Ein besonderer Planet ist auch Saturn, vielen auch als „Ringplanet“ bekannt. Diese Ringe bestehen zu einem Großteil aus Gesteinsbrocken und Eis. Uranus und Neptun sind einander sehr ähnlich, auf beiden Planeten herrschen lebensfeindliche Temperaturen von um die -200 °C. Der Hauptbestandteil beider Planeten ist Wasserstoff und Helium. Pluto hat seinen Planentenstatus verloren und wurde zum „Zwergplaneten“ degradiert.